Lichtnahrung

“Erfahrungen auf dem Weg ins Licht und ins neue Zeitalter”

Das Phänomen der Nahrungslosigkeit

In allen Jahrhunderten und Kulturen hat es zumeist spirituell orientierte Menschen gegeben, die in aller Stille freiwillig oder durch Umstände gezwungen ohne Nahrung existierten. Bekannt in diesem Sinn wurden in Italien Katharina von Siena, in der Schweiz der Nationalheilige Nikolaus von der Flüe, genannt Bruder Klaus, in Bayern Therese Neumann, genannt die Resl von Konnersreuth und Anna Maria Furtner. In Indien zählen zu den bekannten Indern Giri Bala, die von ihrem 12. Lebensjahr bis zu ihrem Tod mit über 80 Jahren nahrungslos und gesund lebte.

Dr. Michael Werner, ein deutscher Chemiker und Anthroposoph, hat 2001 seine Nahrung im Wesentlichen auf Prana umgestellt und mit viel Mühe eine wissenschaftliche Untersuchung seiner Lebensweise erreicht. Im Oktober 2004 wurde er unter Quarantäne videoüberwacht 10 Tage lang in der Universität Bern beim “Lichtfasten getestet”. 2005 hat er einen Erfahrungsbericht in dem Buch „Leben durch Lichtnahrung. Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers“ vorgelegt.

In seiner Publikation geht es u.a. darum, die Beschränkungen des wissenschaftlichen Denkens oder des Denkens über die Natur unserer Existenz zu durchbrechen. Der schnelle Wandel des gesellschaftlichen Bewusstseins, den wir erleben, bildet den Hintergrund. Damit kann es einen Mosaikstein bilden in der Ausstattung des langen Weges des Menschen zurück zu Gott beziehungsweise zurück zur Erkenntnis seiner grundsätzlich göttlichen Natur.

Der Biophysiker Dr. Ulrich Warnke von der Universität Saarbrücken vertritt die Auffassung, dass drei Viertel des Energieumsatzes eines Menschen mittels elektromagnetischer Strahlung geschieht, wodurch der Anteil der festen Nahrung quantitativ mit einem Viertel zu Buche schlägt.

Vielen lehnen das Thema Lichtnahrung skeptisch oder voller Angst und Zweifel ab, werden sogar wütend. Wieder andere lachen darüber und halten es für eine verrückte neue Idee. Eins ist aber ganz deutlich: das Thema Prana- oder Lichtnahrung bewegt viele und lässt keinen ganz unberührt.

Aus Erzählungen haben wir des Öfteren über das Leben durch Licht und Prana gehört. Indische Yogis, Meister oder Avatare verbringen lange Zeiten der Meditation und Kontemplation in Höhlen oder an einsamen Orten im Himalaya. Sie essen nicht und trinken kaum. Diese Lebensweise ist sehr weit von unserer westlichen Kultur und alltäglichen Realität entfernt.

Die Yogis und andere hochentwickelte Wesen sind uns so fremd, dass wir nie eine Brücke zu diesem Wissen geschlagen haben. Trotzdem gab es auch in unserer Geschichte immer wieder einzelne Menschen, die ein Teil ihres Lebens von ” Luft ” und ein wenig Quellwasser gelebt haben, wie Therese Neumann und Theresa von Konnersreuth.

Die Zeiten ändern sich allerdings. Die Frequenz der Erde stieg in den letzten Jahren bedeutend an und wir sind alle bewusst oder unbewusst bei dem Aufstiegsprozess dabei. Wir kehren wieder langsam mit der Erde ins Licht zurück und es ist kein Wunder, das Einweihungen wie der Lichtnahrungsprozess, gerade jetzt in die westliche Welt ihren Einzug halten. Viele Menschen sind bereit, haben eine Sehnsucht im Herzen, die laut danach ruft, den Schritt ins Licht über die Lichtnahrung zu machen.

Wir haben mit unterschiedlichen Arten der Ernährung experimentiert, viele Fastenkuren ausprobiert, Vitamine, Potenzen und sonstige Nahrungsergänzungen getestet. Manche Menschen haben sich “rohköstlich” genährt, haben regelmäßig Darmreinigungen gemacht, endlos Bücher über neue Ernährungsweisen gelesen. Im Prinzip haben wir uns mit all diesen Sachen vorbildlich auf den nächsten Schritt vorbereitet: Die Lichtnahrung.

Für die Erzeugung bzw. Beschaffung, die Zubereitung und die Aufnahme unserer Nahrung wenden wir einen großen Teil unserer Zeit auf. Hunger und Mangelernährung auf der einen Seite und Übergewicht und aus falscher Ernährung resultierende Zivilisationskrankheiten auf der anderen Seite sind die größten Herausforderungen unserer Zeit.

Es ist für den Menschen möglich, seine Nahrungsgewohnheiten von fester und flüssiger auf „vergeistigte“ und „unsichtbare“ Prana-Ernährung umzustellen, wie sie von vielen Mystikern beschrieben und gelebt wurde. Dadurch ergibt sich ein erweitertes Bewusstsein gepaart mit spirituellem Fortschritt, da man sich von der Abhängigkeit der den Körper belastenden festen Nahrung frei macht und alten Denkballast (etwa ohne Nahrung zu sterben) verliert.

Der Lichtnahrungsprozess ist etwas für Menschen, denen klar ist, dass sie ihre eigene Wirklichkeit erschaffen. Er ist für diejenigen, die ein eher einfaches Leben führen und Nahrung als Brennstoff sehen, ohne dabei emotional sonderlich abhängig vom Genuss des Essens zu sein. Ich bitte diejenigen, die sich einem Lichtnahrungsprozess unterziehen, eindringlich, verantwortungsbewusst zu handeln und sich gut vorzubereiten, dann dürftet ihr keine Probleme bekommen. Der Lichtnahrungsprozess ist keine Lösung für Menschen mit Essproblemen oder emotionalen beziehungsweise gesundheitlichen Schwierigkeiten. Es geht bei ihm darum, die kraftvollen Energien der Schöpfungskraft auszustrahlen, die uns dann wiederum – als Nebenprodukt unseres Versprechens, ihr zu dienen – ernähren wird.